„Unverhoffter Geldsegen“

Von Jens Leuftink:

Schwupps, da sprudelt er mal wieder – der Geldbrunnen der Stadt Nordhorn!
Wo kommt plötzlich das viele Geld her?

So wundert sich gerade im Rat der Stadt Nordhorn ein Großteil der „Hobbypolitiker“ (Zitat von einem
„Nicht-IPG-Fraktions-Mitglied“) über den immensen Finanzzulauf. Wobei die Beschreibung an dieser Stelle treffend formuliert ist, da die Politik schon öfter ihre Erfahrungen mit „unverhofften Geldsegen“ in Nordhorn gemacht hat!

Doch was passiert hier gerade?

Gerade begehren einige Fraktionen auf und wollen plötzlich das Beste für den Bürger! Sprich – erst ziehen wir denen, die eh schon mit hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben, das Geld durch erhöhte Grundsteuer aus der Tasche, und dann machen wir die Rolle rückwärts!

Doch war diese Erhöhung der Grundsteuer überhaupt notwendig?

Nein – aus Sicht der IPG hätte es nie zu dieser Erhöhung kommen dürfen!

Bereits im letzten Jahr haben wir uns in den Haushaltsberatungen sehr deutlich gegen die Erhöhung
ausgesprochen und mussten deshalb den gesamten Haushalt 2026–2027 zusammen mit drei weiteren
Ratsmitgliedern anderer Fraktionen ablehnen.

Eine Entscheidung, die wir mit gesundem Menschenverstand und dem Wissen über den oft plötzlich
sprudelnden Geldsegen der Stadt gefällt und begründet haben!

Doch warum haben die Fraktionen SPD/Grüne/Linke, CDU und das BFN den Blick auf diese Finanzsituation nicht gehabt?
Wo war der gesunde Menschenverstand dieser Politiker, als die IPG genau diese Situation vorhergesagt hat?

Die Damen und Herren der SPD/Grünen/Linke, CDU waren mit dem, für uns völlig faulen, Kompromiss des BFN beschäftigt.

Ein fauler Kompromiss, der durch den Bürgermeisterkandidaten Christoph Meier lauthals auf dem Podium
im Rathaus vorgetragen wurde.

Ein fauler Kompromiss, der den Bürgern erst einmal das Geld für zwei Jahre aus der Tasche zieht, um
erst dann zu schauen, ob man das Geld auch wirklich benötigt.

Sorry – aber fauler kann ein Kompromiss nicht sein!

Und jetzt fällt genau diesen Ratsmitgliedern das Ganze vor die Füße und sie tun so, als hätten sie immer das Beste für den Bürger im Auge gehabt!

Auch jetzt auf einmal zu argumentieren, dass man bei den Beschlüssen immer von anderen Zahlen ausgegangen ist, kann hier aus Sicht der IPG keine Begründung für diese 180°-Kehrtwende sein. Auch „Freizeit- und Hobbypolitiker“ sollten mit gesundem Menschenverstand und einem guten
Bauchgefühl ihre Entscheidungen treffen!

Wir haben beides bewiesen und somit die Erhöhung von Anfang an abgelehnt!

Nordhorn, den 23.04.2026

Jens Leuftink
Fraktionssprecher der Initiative Pro Grafschaft im Rat der Stadt Nordhorn

Initiative Pro Grafschaft
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