Stadtratsthema: Wirtschaft

Der Wirtschaftsstandort Nordhorn wird maßgeblich von einem starken Mittelstand getragen. Diesen zu erhalten, zu fördern und weiterzuentwickeln, muss eine der zentralen Aufgaben der Stadt sein. Auch die Ansiedlung neuer Unternehmen aus zukunftsorientierten Branchen wie erneuerbare Energien, Logistik oder IT-Dienstleistungen gelingt nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, attraktive und gut bezahlte Arbeitsplätze, eine leistungsfähige Infrastruktur, ausreichend Kita-Plätze sowie gut ausgestattete Schulen.

Bevor neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden, sollten die bereits vorhandenen Flächen konsequent vermarktet und genutzt werden. Dabei kann auch eine gezielte Nachverdichtung sinnvoll sein. Flächen, die über viele Jahre lediglich als Erweiterungsoption vorgehalten werden, ohne tatsächlich genutzt zu werden, sollten wieder dem Markt zur Verfügung gestellt werden.

Neue Gewerbegebiete sollten grundsätzlich an bestehende Standorte angebunden werden. So kann vorhandene Infrastruktur effizient genutzt, zusätzliche Kosten können begrenzt und eine weitere Zersiedelung der Landschaft vermieden werden. Gute Beispiele hierfür sind die bestehenden Gewerbestandorte in Klausheide oder am Döpperskamp.Ebenso müssen Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren schneller, transparenter und digitaler werden. Kurze Bearbeitungszeiten schaffen Planungssicherheit und stärken den Wirtschaftsstandort nachhaltig.

Initiative Pro Grafschaft
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